Pflege und Gesundheit

Für ihre Körperpflege sorgen Hauskatzen selbst. Langhaarkatzen jedoch müssen täglich gebürstet und gekämmt werden. Verfilzungen im Fell können zu Krankheiten führen. Auch ihre Krallenpflege übernehmen die Stubentiger selbst. Haben sie genügend Gelegenheit nach draußen zu gehen, wetzen sie sich die Krallen an Bäumen usw. ab. Hält sich die Katze in der Wohnung auf, ist ein Kratzbaum oder -brett unerlässlich. Die richtige Augen- und Ohrenpflege lässt man sich am besten beim Tierarzt zeigen und erklären. Fruchtbarkeitskontrolle ist ein wichtiger Aspekt bei der Katzenhaltung.

Kastration ist nicht nur der beste Weg, unliebsamen Katzennachwuchs zu verhindern, sondern dient auch der Gesunderhaltung. Kater, vor allem Freigänger, verwickeln sich nicht so häufig in Revierkämpfe mit den damit verbundenen Verletzungsgefahren. Bei weiblichen Tieren werden Dauerrolligkeit und die Gefahr der Entstehung von Eileitergeschwüren vorgebeugt. Übrigens sollten auch Miezen kastriert und nicht nur sterilisiert werden. Die Kastration ist ab dem 6. Lebensmonat möglich. Den dazu nötigen Eingriff führt der Tierarzt durch. Es hat keinerlei Nachteile für die Tiere. Sie sind danach genauso munter und lebensfroh wie vorher. Auch reine Wohnungstiere sollten kastriert werden.

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